Nur wer flexibel reagieren kann, kommt ans Ziel

Die Rahmenbedingungen müssen stehen, damit Sie das Projekt auf der Spur halten

Erfahren Sie mehr

Nur nachhaltige Projekte führen zum Erfolg.

Wer wirkliche Veränderung will, muss den Nutzen immer vor Augen haben

Erfahren Sie mehr

Jede Veränderung setzt Energie frei

Veränderungen erzeugen oft Spannungen, die Sie konstruktiv im Team lösen sollten

Erfahren Sie mehr

Wir sorgen für Punktlandungen

Mit unserem Investment Parachute™ sichern Sie Ihre Investitionen in die Unternehmensentwicklung ab und minimieren Risiken.

Erfahren Sie mehr

Lessons Learned Days zur Weiterentwicklung der Methode

((zurück zur Übersicht)
26. Juli 2014 von Andreas Ellenberger

Lessons Learned Days zur Weiterentwicklung der Methode

Den Lessons Learned Day hatte ich bei dem Kunden, mit dem wir im Oktober letzten Jahres einen initialen Projektmanagement-Workshop durchgeführt haben. Dort hatten wir die grundsätzlichen Regeln und Abläufe für alle Projekte mit Beteiligten aus der Geschäftsführung und verschiedenen Abteilungen abgestimmt. Die definierten Follow-up Aktionen wurden umgesetzt und die ersten Projekte nach den neuen Strukturen durchgeführt. Nicht alles von dem, was wir uns zu Beginn vorgenommen hatten, konnte umgesetzt werden. Im Lessons Learned Workshop wollten wir aufbauen auf den Praxis-Erkenntnissen die nächsten Schritte initiieren. Das hat sehr gut funktioniert.

Wenn wir Lessons Learned in Projekten durchführen, geht es nicht darum, alle Fehler und Probleme zu finden und dann zu überlegen, was man hätte besser machen können. Das ist der Blick nach hinten, der keinem hilft und relativ schnell in Schuldzuweisungen endet. Es entsteht ein vergiftetes Klima und die Probleme des Projekts werden in das Tagesgeschäft mitgenommen.

Der bessere Ansatz in Lessons Learned Workshops ist konstruktiv nach vorn gerichtet. Die Kernfragen der Analyse sind:
– Was hat gut funktioniert?
– Was hätte uns geholfen?
Daraus gilt es dann, konkrete Handlungsweisen abzuleiten.

Mit diesem Ansatz haben wir an der Projektmanagement-Methodik des Unternehmens weiter gearbeitet. Es wurden relativ schnell Handlungsfelder identifiziert, für die wir im Workshop direkt Lösungsvorschläge erarbeitet haben. Jeder der Teilnehmer hat daraus Action Items mitgenommen, die er selbst weiter erarbieten wird. Das hatte schon nach der ersten Runde sehr gut funktioniert. Sehr wertvoll war es für alle Beteiligten, sich 1 Tag intensiv mit der Methodik zu beschäftigen – befreit von den konkreten Projektsituationen, die das tägliche Geschäft darstellen. Und sich bewusst zu machen, welche Fortschritte im Vergleich zum letzten Jahr bereits erreicht wurden. Im täglichen Geschäft sehen wir oft eher die Dinge, die (noch) nicht funktionieren und nicht die, die schon viel besser als vorher laufen. Das trübt unsere Sicht der Dinge.

Die Teilnehmer, wiederum aus allen Unternehmensbereichen, konnten ihre Erfahrungen einbringen und sich zum Projektmanagement austauschen. Eins wurde neben den vielen konkreten Ansätzen deutlich. Eine Projektmanagement-Community, die sich regelmäßig zur Methodik austauscht, ist dringend erforderlich. Dann sind auch 1-2 Stunden ausreichend, um die einzelnen Themen anzustoßen.

Leave a Comment

You must be logged in to post a comment.