Nur wer flexibel reagieren kann, kommt ans Ziel

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Nur nachhaltige Projekte führen zum Erfolg.

Wer wirkliche Veränderung will, muss den Nutzen immer vor Augen haben

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Workshop zum Circular Economy Toolkit mit Design Austria

Am Mittwoch haben wir zum 2. Mal für den Circular Economy Club den Workshop durchgeführt, diesmal zusammen mit dem Experts Cluster Sustainable Design von Design Austria. Und der Mix der Gruppe aus Designern, Menschen aus Industrie und NGOs, Dienstleister und Berater brachte viele spannende Erkenntnisse. Denn es ging darum, nicht nur Best Practices kennenzulernen, sondern sich mit den verschiedenen Feldern der Circularity für konkrete Herausforderungen zu beschäftigen und Möglichkeiten des Umdenkens zu entdecken.

In der ersten Runde, als es um die Erstellung, Nutzung und Instandhaltung ging, noch stark der Fokus auf der Verbesserung des Produkts stand, wurden die gewählten Herausforderungen „Stuhl“, „Kühlschrank für 3. Welt-Länder“, „Verpackung für Pharma- oder Nahrungsmittel“ und „Windeln“ noch stark von der Produktseite her betrachtet und Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert, die genutzte Materialien, modulare und einfachere Herstellung und Verlängerung der Nutzungsdauer als wesentliche Faktoren berücksichtigte.

Ideen der GruppeIn der zweiten Runde brachte insbesondere das Umdenken für “Products as a Service” die Gruppen zu sehr kreativen Lösungen – den Fokus weg zu bringen von Produkten hin zu nutzerorientierten Kreisläufen. Also vom „wie bringe ich den Kühlschrank in den Kreislauf“ hin zu „wie löse ich die Herausforderung der Benutzer mit weniger finanziellen Mitteln, frisches Essen verfügbar zu haben“. Eine der Lösungen ging noch weiter: „Wie gebe den Menschen vor Ort die Möglichkeit, mit lokalen Ressourcen Lösungen zu erstellen und zu betreiben, sowie zusätzlich das Gemeinschaftsdenken zu unterstützen“. Durch die Betrachtung auch der sozialen Aspekte und der Sicht auf die Nutzer als Zentrum des Kreislaufs kamen innovative Vorschläge, die durchaus umsetzbar sind.

Dies galt auch für die anderen Gruppen, die u.a. Verpackungen als Hundefutter nutzen, separierbare Windeln mit lease-baren Inhouse-Kompostern zur Erstellung von Pflanzenerde verwenden oder Designerstühle zum Leihen mit Kaufoption bereitstellen wollen. Wenn ein solcher Workshop inhouse durchgeführt wird, können solch kreative Ideen in das eigene Portfolio aufgenommen und weiter verfolgt werden. Das hat dann noch ein wesentlich höheres Potenzial, die Circular Economy weiter ans Leben zu bringen. Das Wissen und Verständnis lässt sich jedoch über diese Art des Workshops sehr gut verteilen, daher werden wir auch weiter diese Inspirationen anbieten, zum Teil mit spezifischen Fragestellungen, die vorab eingebracht werden.

Erkenntnisse der TeilnehmerDenn durch die praktische Anwendung des Toolkits gab es viele Aha-Effekte bei den Teilnehmern, die diese in ihre tägliche Arbeit mit einbringen können:  „Networking can produce very creative thinking that can solve ALL the worlds´ problems” und “being capable to make a difference about what is needed as a product/service and what is culturally/socially inherited and accepted” waren nur 2 der Erkenntnisse der 20 Teilnehmer des Workshops. Für mich brachte das wieder die Erkenntnis, wie wichtig die eigene Erfahrung in der Anwendung von Circularity ist, um wirklich zu begreifen, welche Potenziale hier noch schlummern.

Spannend ist auch zu sehen, wie eine Offenheit bzgl. unserer gefühlten Begrenzungen, insbesondere was das „Besitzen“ mit gefühlter Kontrolle und Flexibilität, zu anderen Denkweisen führen kann. Wenn wir die Grundannahme, dass Menschen gern besitzen möchten, aufgeben, ergeben sich viele neue Optionen, das war zum Beispiel bei der Gruppe sichtbar, die sich um Stühle kümmerte. In der Geschäftswelt gibt es dort heute bereits einige Lösungen, wo nicht mehr der Stuhl verkauft wird, sondern das „Sitzen“ und die Materialien so gestaltet sind, dass der Hersteller bei Rücknahme diese wiederverwenden kann – für den privaten Gebrauch gibt es diese Lösungen nicht. Obwohl unsere Stühle zuhause die meiste Zeit nicht genutzt werden. Ähnlich ging es den anderen Teilnehmern – wenn insbesondere zu Beginn die Aussagen „we never asked this question“, „I haven´t thought about that“, „this is legally not possible“ oder „I assume there is a reason for doing it like this” aufkommen, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass noch einiges an Potenzial für Innovation vorhanden ist.

 

 

Sinnvolle Projekte, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten

Mit Projekten gestalten Sie die Zukunft Ihres Unternehmens. Dabei helfen wir Ihnen. Wir möchten, dass Sie Ihre strategischen Ideen in die Tat umsetzen können. Dabei auf dem Weg flexibel und schnell auf das reagieren können, was in Ihrem Umfeld passiert. Ihre Ziele trotz aller Ablenkungen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wichtig sind uns dabei die Menschen, die daran beteiligt sind – Sie, Ihre Kollegen und Mitarbeiter, Ihre Geschäftspartner. Sie steigern Ihre Erfolgsaussichten, wenn alle eingebunden werden und Sie „Win-Win“ ernst meinen. Mit offenem Visier und Wertschätzung für den Beitrag jedes einzelnen, denn Akzeptanz für Neues erreichen Sie am besten, wenn sich alle beteiligen können, die damit arbeiten sollen. Das Umfeld für aktive Einbindung und die dazu erforderlichen Strukturen möchten wir mit Ihnen gestalten.

Wie können Sie Nachhaltigkeit nutzen, um Mehrwert zu erzeugen? Diese Frage beantworten wir mit Ihnen. Jedes Unternehmen hat dafür Potenzial, das wir gern mit Ihnen analysieren und für Sie ermitteln. Wenn Sie sich darauf einlassen möchten, langfristig zu denken. Denn Veränderungen im Unternehmen benötigen Zeit. Sie sind eine Investition in die Zukunft, die sich meist erst langfristig wirklich auszahlt. Kleine Erfolge erleichtern den Prozess. Denn die neuen Vorgehensweisen fordern ein Umdenken und das Ändern unseres Verhaltens, was uns leichter fällt, wenn wir den Sinn verstehen und frühzeitig Nutzen durch die neuen Wege erkennen können.

Wenn wir nachhaltig denken, denken wir in Kreisläufen. Wir möchten einen positiven Fußabdruck hinterlassen und prüfen kritisch, welche Ressourcen wir einsetzen. Suchen Produkte, die wiederverwertet oder kompostiert werden können und investieren in die Nutzung erneuerbarer Energien. Schaffen Strukturen, in denen die Mitarbeiter sich an Lösungen beteiligen können statt mit Problemen kämpfen müssen. Die Verknüpfung von ökologischen und sozialen Gesichtspunkten mit dem ökonomischen Erfolg ist dabei ein wichtiger Faktor. Suchen Sie dies auch?

Wir begeistern uns für Nachhaltigkeit und Projektmanagement – und geben dies gern an Sie weiter: als Inputgeber, Coach und Sparringspartner und Trainer für sinnvolle Projekte!

Und freuen uns, wenn Sie unseren Kooperationspartner Plant-for-the-Planet dabei unterstützen, Bäume für eine bessere Welt zu pflanzen und Kindern die Ausbildung als Botschafter für Klimagerechtigkeit zu ermöglichen.