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Meine Motivation zum Lernweg als Gemeinwohlberater

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27. April 2019 von Andreas Ellenberger

Meine Motivation zum Lernweg als Gemeinwohlberater

Im Mai werde ich den ersten Schritt auf dem Lernweg zum Gemeinwohl-Berater antreten, dann findet das erste Ausbildungswochenende statt. Mein Ziel ist es, die Ideen nicht nur für mich besser zu verstehen, sondern auch Unternehmen, NGOs und andere Institutionen auf dem Weg zu begleiten. Warum ich diesen Weg gehe, habe ich bei der Bewerbung für den Lernweg erklärt – da die GWÖ „Transparenz“ als wichtigen Wert vertritt, anbei meine Motivation, gern auch als Anregung für alle, die diesen Weg ebenfalls gehen möchte.

Seit meinem Abschluss als Diplom-Kaufmann vor über 20 Jahren arbeite ich vorwiegend in der Unternehmensberatung, mit Fokus auf Projektmanagement. Mit der Methode PRINCE2 habe ich meine Fokussierung auf den Nutzen und die nachhaltige Umsetzung von Projekten bekommen, d.h. bei jedem Projekt im Blick zu haben, wie die Ergebnisse dauerhaft im Unternehmen verankert werden können, so dass es für die Geschäftsführung und Inhaber sowie Kunden eine sinnvolle Verbesserung auf lange Sicht darstellt. Und vor allem, dass die Mitarbeiter im Unternehmen oder Partner bei der Erstellung der Leistungen angemessen mitgenommen und eingebunden werden, statt dass ein Berater von außen kommt und sagt, wie gearbeitet werden soll. Die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen und Hilfe bei der Strukturierung und Umsetzung stehen in meinem Beratungsansatz vorn.

Für meine Selbstständigkeit vor 6 Jahren habe ich proSense Consulting gegründet, um den Blick auf nachhaltige Projekte zu verstärken und meine Erfahrungen in der Projektarbeit noch stärker zu nutzen, um Nachhaltigkeit nachhaltig umzusetzen.

Neben der Projektarbeit für Kunden war ich ehrenamtlich aktiv, u.a. in den Organisationsteams von 2 CO2-neutralen Kongressen von JCI (Junior Chamber International, in Deutschland Wirtschaftsjunioren, in Österreich Junge Wirtschaft) für 350 (Hessen-Kongress) bzw. 4500 Teilnehmer (Weltkongress), in denen es darum ging, den Fokus auf Nachhaltigkeit sowohl im Projektteam positiv zu vermitteln als auch die Teilnehmer zu inspirieren, selbst darüber nachzudenken.

Seit 2014 ist die Umsetzung von Circular Economy, d.h. Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln, mein Treiber. Ich habe in Frankfurt die Regionalgruppe des Cradle to Cradle Vereins mitgegründet, deren Sprecher ich mehrere Jahre war, und war als Trainer für Cradle to Cradle deutschlandweit aktiv (ehrenamtlich). Von Ende 2015 – 2018 war ich beruflich als Projektmanager im EU-Projekt zur Entwicklung recyclebarer Sportprodukte mit ressourceneffizienteren Prozessen tätig, bei dem Circular Economy ein wichtiger Aspekt war. Die Herausforderungen, die gesamte Organisation mitzunehmen und mit systemischem Ansatz umfassende Veränderungen durchzuführen, waren für die Organisation aus meiner Sicht noch zu groß, daher möchte ich als GWÖ-Berater weitere Tools an die Hand bekommen, um diesen Weg zu begleiten bzw. die Schwachstellen deutlicher aufzuzeigen.

GWÖ ist für mich eine logische Weiterentwicklung meiner Beratungstätigkeit und führt zur Verbindung meiner ehrenamtlichen Erfahrungen mit den beruflichen Aktivitäten. Denn Circular Economy ohne die Wertschätzung von Lieferanten und Partnern oder die aktive Einbindung der Mitarbeiter führt zu einer Weiterführung von nicht nachhaltigen Strukturen mit zirkulärem Ansatz. Die Ansätze von „new work“, die ich bei der Organisation Intrinsify kennen gelernt habe und die Arbeit mit agilen Ansätzen, die ich in meine Projektmanagement-Methodik immer mit aufnehme, passen aus meiner Sicht in die verschiedenen Aspekte der Gemeinwohl-Matrix. Als Berater möchte ich diesen ganzheitlichen Ansatz beim Kunden einbringen und die Gemeinwohlökonomie bekannter machen.

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