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Climate Launchpad Austria – Programm für Green Startups

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23. Juni 2019 von Andreas Ellenberger

Climate Launchpad Austria – Programm für Green Startups

Ende April haben wir uns mit unserem Projekt „ThePrecious“ für das ClimateLaunchpad Programm beworben und wurden als eins von 13 Teams mit unserer Idee akzeptiert. Der weltweite Wettbewerb, gefördert von der EU über die climate-kic Initiative, sucht Menschen und Ideen mit innovativen Lösungen für den Klimawandel. Das Programm selbst, die strukturierte und menschlich sehr angenehme lokale Organisation durch sic!-Vienna und die Trainer der verschiedenen Workshops haben uns beeindruckt. Wir haben viele positive und inspirierende Menschen schätzen gelernt, deren Ideen echtes Potenzial zur Umsetzung haben. Sehr gute Ideen, die nicht nur eine Wirkung auf die Umwelt haben werden, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigen wie eins der lokalen Gewinnerprojekte, das Menschen in Afrika nicht nur die Möglichkeit bietet, gesündere Energie zu erzeugen, sondern auch ein Finanzierungsmodell zur Beschaffung berücksichtigt. Wir bleiben mit vielen der Initiativen über das Programm hinaus im Kontakt und stellen unsere Unterstützung zur Verfügung.

Das Programm selbst startete mit einem „Bootcamp“ – 2 Tage intensive Verfeinerung der Idee auf einen Business-Kontext. Bei unserem Ansatz geht es im Wesentlichen darum, zirkuläre Arbeitsweisen auf lokaler Ebene zu etablieren und Ökosysteme aufzubauen, in denen der Abfall eines Kunden als Wertstoff für einen anderen Betrieb wird. Die individuellen Business-Modelle existieren bereits und wir haben Ansprechpartner, die dies umsetzen können. Unser Fokus ist auf Lebensmitteln und den Abfällen, die bei der Zubereitung und nach dem Verzehr entstehen. Ob Pilze auf Kaffeesatz gezüchtet werden, Bier aus Brot gebraut oder vertikales Farming inhouse durchgeführt wird – das ist alles nicht neu, würde aber durch gezielte Zusammenstellung der Partner an einem Ort zu massiven Reduktionen von Transport und größerer Unabhängigkeit bzgl. der Versorgung führen. Zudem ergibt sich der soziale Vorteil, dass die einzelnen Geschäfte vor Ort enger zusammenarbeiten.

Während und nach dem Bootcamp wurde unser Angebot, die Kunden und der Zielmarkt geschärft, in 2 weiteren Workshops stiegen wir noch tiefer in die Thematik ein, um auch den Climate Impact zusätzlich zum Nutzen für die Geschäftspartner darzustellen und zu berechnen. Zum österreichischen Finale am 19. Juni haben wir unser Konzept modifiziert und auf den Zielmarkt Shopping Center als primäre Anwendung fokussiert. Denn in diesen gibt es viel Verschwendung, nicht nur von Lebensmitteln, sondern auch an Infrastruktur durch den Wechsel der Mieter, zudem sind innovative Konzepte für neue Food Courts in Österreich noch nicht übergreifend angekommen. und schließlich das Konzept einer „One kitchen for all (OK for all)“ vorzustellen, einer Gemeinschaftsküche z.B. in Shopping Zentren, die mit gemieteter Infrastruktur (im Sinne eines „Product as a Service“ Konzepts) dafür sorgen soll, die o.g. Lösungen leichter umzusetzen, gesunde und lokale Nahrungsmittel bereitzustellen, Energie und viel Aufwand für die Gastronomen zu sparen. Und das alles mit dem Fokus darauf, die Bedürfnisse der Nutzer (Gastronomen und deren Kunden) mit möglichst wenig Ressourcenverschwendung zu erfüllen. Die Rückmeldung war positiv und es gab noch wertvolle Hinweise, die wir für die zukünftige Ausarbeitung und Umsetzung des Konzepts mit aufnehmen werden.

Die Teilnahme am Programm war sehr bereichernd, unser Netzwerk ist gewachsen und wir werden mit den beiden Gewinnerteams mitfiebern, wenn sie im europäischen Finale in Amsterdam präsentieren. Und nutzen unser Netzwerk, um anderen Startups auf ihrem Weg Unterstützung zu geben. Der Brutkasten, ebenfalls Teilnehmer vor einigen Jahren, hat die Protagonisten des Finals interviewt, die Kurzvorstellungen der anderen Projekte werden noch zusammengestellt.

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